Unsere Gefühle haben sich verändert, seit das Thema Corona einen so großen Einfluss auf unseren Alltag hat. Ich merke es vor allem im Gespräch mit Leonie. Immer wieder thematisiert sie Ängste und Unsicherheit. Gewohnte Strukturen wurden über Bord geworfen, um neue, der Situation angepasste zu schaffen, so gut es eben geht.

Aber auch die beiden Kleinen merken, dass die Stimmung auch draußen nun etwas anders ist. Brian ist traurig und wütend, dass er sich nicht mehr mit Freunden treffen darf, dass der Spielplatz geschlossen ist und er nicht mehr in sein Box-Training gehen kann.

Das Gefühlstagebuch zum Download (den Downloadlink findet ihr am Ende der Seite)

Dann laufen Menschen mit Mundschutz rum. Das ist beängstigend und er versteht auch nicht, wieso sein Onkel keine Geburtstagsfeier veranstaltet und wir Ostern dieses Jahr im kleinen Kreis feiern werden.

Für Kinder ist es oft schwer, die Gefühle, die sie haben zu benennen und einzuordnen. Doch das kann helfen, besser mit ihnen umzugehen. Ich versuche abends oft mit meinen ADHS-Kids über den Tag zu sprechen. Wie ging es ihnen heute, was hat gut geklappt und welche Momente fanden sie an diesem Tag besonders schön. Ich habe ein Gefühlstagebuch entworfen, dass ihr euch gerne ausdrucken könnt und mit euren Kindern zusammen ausfüllen könnt.

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